Füllung

Füllen Sie Ihr Glas lieber mit Wasser oder darf es doch Cola sein? Stehen Sie auf Pizza Calzone oder gefüllte Paprika? Sie haben die Wahl. Auch bei Ihren Zähnen kommt es auf die richtige Füllung an! Wir beraten Sie gern, wenn es darum geht Ihre Zähne gesund zu erhalten.

Wenn eine Füllung zum Thema wird

Sie pflegen Ihre Zähne regelmäßig und dennoch hat Karies einen Zahn beschädigt. Eine Füllung kommt zum Einsatz. Auch andere Umstände können auftreten, die zum Zahndefekt führen und eine notwendige Füllung nach sich ziehen. Knirschen Sie nachts mit den Zähnen, hatten Sie einen Unfall oder sind Ihre Zähne beispielsweise durch säurehaltige Getränke und Speisen erodiert, kommen Füllungen ebenso zum Einsatz. In unserer Praxis beraten wir Sie umfangreich zu den Möglichkeiten einer Zahnfüllung.

Regelmäßige Fragen

Es wird zwischen Einlage- und plastischen Füllungen unterschieden. Die Einlagefüllungen werden grundsätzlich nicht im Mund, sondern außerhalb vorbereitet und dann beim Patienten eingepasst. Einlagefüllungen werden auch als Inlays, Overlays oder Onlays bezeichnet und im zahntechnischen Labor aus Materialien wie Keramik oder Metalllegierungen erstellt. Die passgenauen Inlays werden Ihnen dann in angenehmer Atmosphäre in unserer Praxis eingesetzt. Plastisches Material hingegen wird in einem bis zuletzt formbaren Zustand in den vorbereiteten Zahn eingebracht und härtet dort aus. Zu den plastischen Füllungen gehören weiche Füllmaterialien wie Amalgam und Kunststoff.

Grundsätzlich wird zwischen metallischen und nichtmetallischen Füllungen unterschieden. Oftmals werden Amalgam- und Kunststofffüllungen miteinander verglichen, wodurch sowohl Vor- als auch Nachteile der Füllmaterialien sichtbar werden. Die Kunststofffüllung wird direkt mit dem Zahn verklebt und ist im Vergleich zur Amalgamfüllung, welche nicht verklebt wird, ästhetischer. Während Kunststofffüllungen repariert werden können, wird im Falle von Amalgamfüllungen wenn nötig die gesamte Füllung ausgetauscht. Aufgrund des enthaltenen Quecksilbers ist Amalgam insbesondere in Deutschland in die Kritik geraten. Füllungen sollten jedoch auch immer im Hinblick auf die zu füllende Stelle beurteilt werden. Reparaturen an Seitenzahnbereichen sind einem erhöhten Kaudruck ausgesetzt. Hier müssen entsprechend geeignete Materialien eingesetzt werden. Amalgam wird in diesen Bereichen oft den Kunststofffüllungen vorgezogen. Kunststoff hingegen wird für kleinere Füllungen in diesen aber auch sichtbaren Bereichen eingesetzt.

Zunächst wird die kariöse Zahnsubstanz eliminiert. Dieser Vorgang wird in der Regel mit dem klassischen zahnärztlichen Bohrer durchgeführt. Auch Laser- oder chemische Verfahren werden bei kleineren Kariesbefunden gelegentlich eingesetzt. Der Fokus in der so genannten Präparation des Zahnes vor Einbringen der Füllung liegt darin, möglichst viel Zahnsubstanz zu erhalten.

Aktuell übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen die Kosten für Amalgamfüllungen im Seitenbereich. Liegt die Füllstelle im sichtbaren Bereich zwischen den Eckzähnen, werden auch die Kosten für eine Kunststofffüllung übernommen. Bei Schwangeren und Kindern werden seit Juli 2018 zusätzlich die Kosten für Kunststofffüllungen im Seitenbereich übernommen. Kompositionsfüllungen in Backenzahnbereichen sind für GKV-Patienten in der Regel mit einer Zuzahlung verbunden. Einlagefüllungen/ Inlays werden von der GKV nicht bezahlt oder bezuschusst. Wir beraten Sie gerne persönlich zu den Kosten. Rufen Sie uns an oder vereinbaren Sie direkt einen Termin in unserer Praxis.

Gold-Inlays haben sich insbesondere im hinteren Backenzahnbereich bewährt, da das Material sehr stabil, langlebig und besonders bioverträglich ist. Mit einem Gold-Inlay können Sie enormen Kaudruck ausüben ohne dass es beschädigt wird. Im Schnitt halten Einlagefüllungen aus Gold circa 15 Jahre. Im sichtbaren Bereich der vorderen Backenzähne entscheiden sich die meisten Patienten für unauffälligere Keramik-Inlays.

Wir geben stets unser Bestes, Ihnen den Aufenthalt in unserer Praxis so angenehm wie möglich zu gestalten. Wie bei jedem Eingriff, kann es bei der Behandlung dennoch in einigen Fällen zu Komplikationen kommen. Leichte Schmerzen oder Schwellungen des Zahnfleisches nach der Behandlung treten häufiger auf, da der Zahn und umliegende Gewebestrukturen bei der Behandlung gereizt werden. Weitere, aber nicht abschließende Risiken, können Infektionen und Blutungen sowie eine Schädigung umliegender Zähne bis hin zu Wurzelentzündungen sein. Auch allergische Reaktionen auf verwendete Füllmaterialien können auftreten. In einem solchen Fall ist ein Austausch der Füllung notwendig.

Wie lange eine Zahnfüllung dauert, ist von mehreren Faktoren abhängig. In Abhängigkeit der Beschädigung und Lage im Mund werden wir Ihnen die Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen. Sollten Sie ein Inlay benötigen, muss dieses zunächst im Dentallabor erstellt werden und wird Ihnen dann in einer nächsten Sitzung eingesetzt. Plastische Füllungen wie Kunststoff können innerhalb einer Sitzung verarbeitet werden.

Keine Panik!

Füllungen sind in unserem Kopf unmittelbar mit dem Anblick eines Bohrers verknüpft, der bei vielen Patienten direkt Unbehagen auslöst. Mit einer Füllung können wir allerdings eine beschädigte Zahnstruktur wiederherstellen. So können die natürliche Funktion und Form eines Zahns erhalten bleiben. Füllungen können auch gegen erneuten Kariesbefall vorbeugen, indem die Räume geschlossen werden, in denen Karies eindringen kann. Noch Fragen? Lassen Sie sich gern von Ihren Lückenfüllern beraten!